4th-Innsbrucker Dead Ends | 08.07.26 Innsbruck
4th-Innsbrucker-Dead Ends 2026Fotos Finisher 2026Martin (9:57)Willi (9:58) Quereinsteiger 2026Vroni (Col du Telegraphe - Gleinserhof - Lizum - Stiegelreith, Hochzirl)
Stammtisch Stiegelreith.
Sackgassen-Sucht und das Hochzirl-Blackout
Das vierte Jahr „Dead-End Innsbruck“, dem Roadie-Event für jene, falls sie abbrechen müssen einfach abwärts nach Hause rollen können. Das Konzept? Simpel, aber brutal: Insgesamt 5000 Höhenmeter auf 176 Kilometern. Eine Runde, die eigentlich keine Runde ist, weil alle sechs Bergetappen in einer Sackgasse enden. Abgesehen von den insgesamt acht Eintagsfliegen im Jahre 2025 waren nur Martin und ich am Start. Und dann gab es da noch Vroni als Quereinsteigerin. Sie startete direkt vor ihrer Haustür bei Etappe 2, mit ungefähr zwei Stunden Vorsprung und hatte die Mission, alle restlichen Sackgassen zu finishen. Spoiler: Sie hat es eiskalt durchgezogen!
Die Chronologie des Wahnsinns liefert keinen neuen Streckenrekord – Bruttozeit zehn Stunden
Der Start befindet sich in Innsbruck bei der Kettenbrücke, pünktlich um 07.30 Uhr geht es los – es ist mit einer Brutto Fahrzeit von zehn Stunden zu rechnen. Die erste Bergetappe führt über Arzl, Rum, Thaur, Absam und Gnadenwald zur Hinterhornalm. Retour im Inntal geht es von der Karlskirche in Volders über Tulfes zum Tulfer Funkturm der von uns Roadies als Col du Télégraphé bezeichnet wird. Anschließend geht es auf dem selben Wege wieder bergab bis nach Tulfes und von dort durchs Mittelgebirge über Lans und Aldrans zurück nach Innsbruck bis zum Gasthof Bierstindl. Dort folgt die dritte Bergetappe über die Brenner Bundesstraße nach Schönberg und von dort zum Gleinserhof. Alles wieder retour bis zum Abzweig von der Brenner Bundesstraße beim Kreisverkehr nach Natters. In Natters im M-Preis Baguett gibt es die erste und einzige Rast bei den Dead Ends Innsbruck. Nach der Pause geht es weiter im Mittelgebirge über Götzens, Birgitz nach Axams wo die vierte Bergetappe in die Axamer Lizum beginnt. Anschließend geht es wieder ganz nach unten bis ins Inntal nach Kematen in Tirol, jetzt beginnt die letzte lange Bergfahrt über Ranggen und Oberperfuß nach Stiegelreith. Am Ende dieser Bergetappe zeigt der Höhenmeter hoffentlich 4550 Hm an weil die Auffahrt nach Hochzirl nämlich nur 400 Hm misst – die restlichen Höhenmeter die man dann noch für den 5000er braucht sammelt man noch auf der Rückfahrt bis nach Innsbruck ein. Falls in Kranebitten dann noch immer ein paar Meter fehlen muss man über Allerheiligen und Sadrach zurück ins Zentrum von Innsbruck fahren.
Auf den letzten Kilometern gehen mir sprichwörtlich und völlig unangekündigt wie jedes Jahr die Lichter aus. Der Akku ist leer, die Wattwerte im Keller, der Tunnelblick setzt ein während Martin, der sich vom Quereinsteiger 2023 zum echten Finisher-Urgestein 2025/2026 entwickelt hat und Vroni deren Leistungsexplosion im Jahre 2026 noch immer keine Antwort gefunden hat, auf dem letzten Kilometer attakieren als wäre die Fahrt bis dorthin nicht anstrengend genug gewesen. Auf der Abfahrt von Hochzirl bläst mir der Fahrtwind glücklicherweise wieder etwas Leben ins Gehirn. Ich erhole mich so weit, dass wir die geplante Not-Einkehr im M-Preis Baguette in Zirl streichen können. Der Garmin hat zum Glück auch noch in Hochzirl den 5000er knapp voll gemacht so dass wir am flachen Innradweg das Ziel in Innsbruck erreichen.
Das epische Fazit 2026
Martin: Zum dritten Mal dabei, zum zweiten Mal die volle Distanz bezwungen – keine Überraschung. Vroni: Phänomenaler Quereinstieg! Ihr fehlte am Ende „nur“ die erste Bergetappe (Hinterhornalm). Willi: lichterloh ausgebrannt in Hochzirl, aber gefinisht.
3rd-Innsbrucker Dead Ends | 19.07.25 Innsbruck
3rd-Innsbrucker-Dead Ends 2025FotosSteigungsdiagramm und GPX-File zum Herunterladen Finisher 2025Martin (11:00)Maria (11:00)Simon (11:00)Joachim (11:00)Jakob (11:00)Willi (11:04)
Anfahrt zum ersten Anstieg der Hinterhornalm.
Insgesamt acht Teilnehmer und eine Teilnehmerin stellen sich der Herausforderung alle Dead Ends in unmittelbarer Umgebung von Innsbruck zu bezwingen. Abgesehen von der letzten Auffahrt nach Hochzirl die 400 Hm misst sind auf allen anderen fünf Auffahrten um die 1000 Hm zu bewältigen.
Rekordbeteilung bei der 3rd-Innsbrucker Dead Ends Tour
Gratulation an alle Finisher und an die Finisherin.
2nd-Innsbrucker Dead Ends | 17.08.24 Innsbruck
2nd-Innsbrucker-Dead Ends 2024FotosSteigungsdiagramm und GPX-File zum Herunterladen Finisher 2024Willi (9:54)
Die Auffahrt der zweiten Bergetappe führt über Windegg zum «Col du Télégraphe» – Funkturm Tulfes.
Danke an Elisabeth die mich von Beginn an bis in die Axamer Lizum begleitet hat.
1th-Innsbrucker Dead Ends | 04.06.23 Innsbruck
1th-Innsbrucker-Dead Ends 2023FotosSteigungsdiagramm und GPX-File zum Herunterladen Finisher 2023Willi (9:43)
Martin bei der Auffahrt der dritten Bergetappe dem Gleinserhof.
Danke an Martin der mich ab der zweiten Bergetappe bergauf zum «Col du Télégraphe» – Funkturm von Tulfes – bis in die Axamer Lizum begleitet hat