Nordkette Downhill 2017

2nd-DOWNHILL CUP INNSBRUCK
und die 1st-Innsbrucker STADT-MEISTERSCHAFT

Sonntag 03.09.2017 | Innsbruck | Nordkette Single Trail

Der Roadgap beim Rastlboden ist ein Publikums-Hot-Spot | © Willi Hofer

Dreckig werden heute alle, auch jene die nicht stürzen.

Jubiläum – Zum zehnten Mal findet auf der Innsbrucker Nordkette das von vielen Bikern gefürchtete Mountainbike Downhill Rennen statt. Es ist die zweite Station des 2nd-Downhill Cup Innsbruck, und im Zuge dieses Rennens wird erstmals die Innsbrucker Stadtmeisterschaft ausgetragen. Der Nordkette Single-Trail, auf dem das Rennen stattfindet, wird wie immer für das Rennwochenende fein rausgeputzt und das Starthaus oberhalb der Lawinenkegel beim Fleischbankbankl aufgestellt. Zahlreiche Streckenabschnitte wurden verbreitert, viele neue Sprünge sorgen bei den Teilnehmern im Training für viel Gesprächsstoff und der Roadgap beim Rastlboden fehlt zum Glück auch dieses Jahr nicht. Von den 50 TeilnehmerInnen nehmen sich zehn, während und nach dem Training, verletzungsbedingt oder wetterbedingt, unfreiwillig aus dem Rennen.

Einen Tag vor dem Rennen hat der anhaltend starke Regen die Strecke in eine Schlammgrube verwandelt. Leider reduziert der tiefe Boden die Geschwindigkeit so massiv, dass wir den Großteil der neu gebauten Jumps leider umfahren müssen. Trotz erhöhter Schwierigkeit, oder vielleicht gerade deshalb, sind beim Rennen alle DownhillerInnen unverletzt ins Ziel gekommen. Die Stadt Innsbruck hat ihre ersten fünf neuen Stadtmeister und eine neue Stadtmeisterin. Als Siegerprämie nehmen alle TeilnehmerInnen die heute auf dem Podest stehen, einen Gratisstartplatz für das dritte und letzte Rennen in Götzens beim 2nd Downhill Cup Innsbruck mit nachhause und wünschen sich zur Abwechslung Staub statt Schlamm auf der Brille.

 

Nordkette Downhill 2016

1th-DOWNHILL CUP INNSBRUCK

Nordkette Downhill20161th-DOWNHILL CUP INNSBRUCK ErgebnisseMEN (50. Klassierte)1. (1.) PURNER Benedikt (A) (Masters 1) 4:25.442. (1.) VÖGELE Andre (A, Elite) 4:29.13 +3.693. (2.) WIBMER Fabio (A, Elite) 4:31.309. (4.) FALKNER Martin (A) (Masters 1) 4:47.7815. (1.) HOFER Willi (A) (Masters 2) 5:03.8350. (24.) POSPISIL Tomas (CZE) (Sportklasse) 8:16.61 WOMEN (4. Klassierte)1. FRIEDRICH Carina (D) 6:38.782. MARTE Rebecca (A) 6:54.193. STEIXNER Sabine (A) 7:03.95Samstag 02.07.2016 | Innsbruck

Insgesamt vier Ladies stehen am Start beim Nordkette Downhillrennen | © MTB DH & Freeride Verein Innsbruck

Am Start beim ersten Innsbrucker Downhill-Cup stehen insgesamt acht Nationen. Die Teilnehmer kommen aus Italien, Deutschland, Schweiz, Ungarn, Kroatien, Tschechien, Bulgarien und natürlich Österreich.

Das erste Rennen findet in Innsbruck am legendären Nordkette Single-Trail statt. Der Start befindet sich wie in den ersten Jahren bei der Fleischbank. Im Vergleich zu den Nordkette Downhill.pro Rennen der letzten Jahre ist die Strecke deutlich kürzer. Auf den 450 Hm sind Fahrzeiten zwischen drei und fünf Minuten zu erwarten – die exakt dem ÖRV- MTB-Downhill Reglement entsprechen. Somit ist die Strecke, abgesehen von den fahrtechnischen Schwierigkeit, massentauglich ausgerichtet.

 

Nordkette Downhill 2015

Österreichische Staatsmeisterschaft MTB-DH

Nordkette Downhill 2015
Österreichische Staatsmeisterschaft MTB-DH
 ErgebnisseNordkette Downhill.proWomen1. HANNAH Tracey (AUS) Women UCI-Elite 4:592. RABEDER Elke (AUT) Elite 5:213. WECHSELBERGER Simone (AUT) Elite 5:58Juniors1. RIBARICH Moritz (AUT) 4:312. PIRKER Sebastian (AUT) 5:123. LANTSCHNER Nico (ITA) 5:14Men1. GUTIERREZ Marcelo (COL)UCI-Elite 9:452. MASTERS Wyn (NZL) UCI-Elite 10:053. TRUMMER David (AUT) UCI-Elite 10:0916. HOFER Willi (AUT) Masters 11:31 Österreichische StaatsmeisterschaftJuniors1 RIBARICH Moritz 4:312 PIRKER Sebastian 5:123. HUSSL Fabian 5:16Women1 RABEDER Elke 5:212 WECHSELBERGER Simone 5:583 RIBARICH Lisa 6:51Women Amateur1. STEIXNER Sabine 7:15Men Masters1. PURNER Benedikt 10:112. SENFTER Gerhard 10:303. HOFER Willi 11:31Men Elite1. TRUMMER David 10:09.312. PEKOLL Markus 10:213. KOLB Andreas 10:25Men Amateur1. WUCHERER Robert 11:412. KLOTZ Matthias 11:463. HOFER Christian 12:34
29.08.2015 | Innsbruck

Drei Innsbrucker (v.l.n.r. Gerhard Senfter, Benni Purner, Willi Hofer) holen Edelmetall bei den MTB-Downhill Austrian Masters, das im Zuge des Nordkette Downhill.pro Rennens ausgetragen wird. | © Willi Hofer

Das diesjährige MTB-Downhill-Rennen findet wie 2012 und 2013 auf der vollen Distanz des Nordkette Single-Trails statt. Der Start befindet sich 50 Hm unterhalb der Seegrube und das Ziel 30 Hm oberhalb der Hungerburg. Die Juniors und Ladies fahren auf einer verkürzten Distanz, vom Fleischbankbankerl zur Hungerburg. Das Reglement des Österreichischen Radsportverbandes schreibt für Downhillrennen eine Streckenlänge zwischen 1,5 km und 3,5 km und Abfahrtszeiten zwischen drei und fünf Minuten vor. Der Nordkette Single-Trail misst 4,3 km und die schnellsten Zeiten liegen zwischen zehn und zwölf Minuten –der ÖRV-Kommissar hat die Strecke dennoch genehmigt – Danke. Die 80 TeilnehmerInnen wurden über die Streckenlänge im Vorfeld bereits informiert und freuen sich großteils über das Long Distanz Downhillrennen bei sommerlichen 32° Grad Celsius unter wolkenlosem Himmel.

Die Strecke ist wie immer bestens präpariert, dennoch wirft sie mich wie viele andere bereits am Vortag beim Training unsanft vom Bike. Ein paar Schürfwunden und ein gequetschter linker Daumen im Bereich des Nagels sind die Folgen. Mein Training wird abgebrochen um zuhause die verbleibende Zeit zu nützen um die Wunden zu lecken. Vor dem Sturz fuhr der Kampfgeist noch vor mir und die Vernunft hinter mir – jetzt ist es umgekehrt. Aber auch ohne Vernunft wäre beim Rennen eine Platzierung weiter vorne nicht möglich gewesen – nach hinten ist der Zeitvorsprung zum Vierten groß genug, deshalb ist Bronze so gut wie sicher. Peter Deppner, vermutlich mein größter Rivale um Bronze, stürzt im Training beim Roadgape. Er verletzt sich an der Schulter und kann beim Rennen nicht mehr an den Start gehen. Fehlerfrei kommt auf dieser Strecke niemand ins Ziel bestätigen ausnahmslos alle, deshalb erübrigen sich Vorwürfe und die leidigen Wenn-Fragen. Laut Reglement wäre es möglich, bei  besonderen Voraussetzungen der Strecke – die der Nordkette Single-Trail aufgrund seines Streckencharakters und der Streckenlänge mit sich bringt – zwei getrennte Wertungsläufe durchzuführen, dabei wäre der schnellere Lauf zu werten. Für die TeilnehmerInnen und ZuschauerInnen sicherlich ein spannendes Format und eine Überlegung für das nächste Mal wert. Im Zuge des Nordkette Downhill.pro Rennens, bei dem der Sieger € 5000 kassiert, werden auch die Austrian Masters in den Lizenz Klassen Juniors (Men), Ladies, Men (Elite), Men (Masters) ausgetragen.

Tom Öhler ist mit seiner beeindruckenden Trialshow wieder Teil des Rahmenprogramms und die Raiffeisenkasse verlost unter den Zuschauern ein Mountainbike der Marke Giant, im Wert von € 1500, das Judith Schittenkopf gewinnt.

Simon Wechselberger war letztes Jahr noch die einzige Lady am Start, dieses Jahr stellen sich insgesamt sechs Ladies der Herausforderung – Respekt.

Trailsolutions sorgt wie immer für eine perfekte Veranstaltung. Ihre Professionalität bei der Durchführung von Gravity-Events ist an der Gelassenheit ihrer Mitarbeiter während der Veranstaltung unübersehbar erkennbar.

 

Nordkette Downhill.pro 2014

Nordkette Downhill.pro 2014InfosErgebnisse1. GUTIERREZ VILLEGAS (COL) 6:59.622. MASTERS Wyn (NZL) DH 7:33.633. POTGIETER Johann (RSA) 7:34.6013 HOFER Willi (AUT) 8:38.9830.08.2014 | Innsbruck | Nordkette Single-Trail

(v.l.n.r.) Wyn Masters (NZL), Villegas Gutierrez (COL), Johann Potgieter (RSA) | © Trailsolutions

48 Stunden! Dreckig, nass und kalt – Das Nordkette Downhill.pro Rennen und der Ötztaler Radmarathon, zwei prestigeträchtige Radsportevents an einem Wochenende – was will man mehr? Sonnenschein und mindestens 20 Grad auf 600 Meter Seehöhe um 09.00 Uhr!!!

Drei Tage vor dem Nordkette Downhill.pro Rennen quittiert der Hinterbaudämpfer zum dritten Mal seinen Dienst und das nach lediglich zwei Abfahrten. Der um fünf Millimeter zu kurze DNM-Dämpfer, den ich in meinem Keller finde,  wird widerwillig eingebaut und die Klapperkiste läuft wieder stabil. Das Bike liegt jetzt so tief dass die Pedalstellung bei vielen engen Passagen zu berücksichtigen ist und viele Korrekturen während der Fahrt notwendig sind um Kollisionen mit den Pedalen und dem Gelände zu vermeiden. Der DNM-Dämpfer macht zwar eigenartige Geräusche, aber den Krach den das Bike jetzt macht – nach dem Antritt aus dem Starthaus beim ersten Trainingslauf am Samstag um 10.00 Uhr – kommt nicht vom Dämpfer sondern von der Hinterradbremse, die sich zwischen Hinterbau und Hinterradspeichen wickelt. Irgendwer hat vergessen nach dem Reifenwechsel am Tag davor die Hinterradbremse richtig anzuziehen. Das Training hat noch gar nicht begonnen und war schon wieder aus. Jetzt schnell nachhause fahren und alles reparieren, das sollte sich bis zum Start ausgehen. Aber auf der Fahrt nach unten entlang dem Forstweg Richtung Ziel rettet mich Picco mit seinem VW-Bus in dem ich Werkzeug und Schrauben für die notdürftige Reparatur finde. Hurra – die Fahrt nachhause kann ich mir sparen das Training geht weiter.

Nach dem Kleidungswechsel nach eineinhalb Trainingsläufen ist man fünf Kilogramm leichter. Als Spätanmelder starte ich aufgrund meiner hohen Startnummer als erster im zweiten Block um 12.45 Uhr. Die Pause zum Block der Juniors die vor mir gestartet sind ist lange genug, so, dass ich niemanden überholen muss – das heißt für mich frei Fahrt. Abgesehen von zwei unnötigen Verbremsern gelingt mir eine fehlerfrei Fahrt, die im Ziel mit 8:38 Minuten relativ lang für Platz eins reicht. Am Ende wird es der 13te Gesamtrang, ziehe ich  die Weltcup- und Teamfahrer ab, wird es der undankbare vierte Platz.

Leider können dieses Jahr die Amateure nicht für eine Überraschung sorgen. Die Hoffnung zerplatzt, wie sein Hinterrad, beim letzten Teilnehmer Benni Purner, der vermutlich Opfer einer Leichtbaufelge wird. 15 gerissene Speichen ohne Sturz oder Fremdeinwirkung?! – zuerst reißt eine Speiche und dann folgt eine Kettenreaktion.

Die Zuschauerkulisse war wie jedes Jahr unglaublich beeindruckend und allein deshalb fühlt Mann, sich zum Start verpflichtet. Leider war nur eine einzige Frau am Start – Simone Wechselberger aus Kolsass fuhr als Vorläuferin eine beeindruckende Zeit.

 

Nordkette Downhill.pro 2012

Nordkette Downhill.pro 2012Fotos Christoph BayerInfosVideo: Nordkette DH.pro InvitationalVideo AnkündigungVideo Alpine CommencalFotos Pinkbike.comErgebnisseErgebnisse Teams (10 klassierte Teams)1. Ms Mondraker: 70 PunkteUlmschneider Till [D]; Ragot Emmeline [F]; Falkner Martin [AUT]; Mac Donald [NZL]; Pekoll Markus [AUT] 2. Monster Energy Specialized: 66 PunkteVögele Andre [AUT]; Moser Hanna [AUT]; Klotz Matthias [AUT]; Schmidt Thomas [D]; Hill Samuel [AUS] 3. Dirt Norco Race Team: 60 PunkteLantscher Samuel [I]; Gatto Micayla [CAN]; Schumann Max [D]; Cisse Domink [AUT]; Reid Ben [IRL] Ergebnisse Männer (30 Klassierte)1. Hill Samuel [AUS] 9:21.832. Rude Richard [USA 9:47.603. Purner Bennedikt [AUT] 9:53.14 99. Senfter Gerhard [AUT] 10:12.6012. Falkner Martin [AUT] 10:32.8120. Hofer Willi [AUT] 11:10.3122. Pfeifer Christoph [AUT] 11:14.4624. Klotz Matthias [AUT 11:28.37Ergebnisse Damen und Jugend (20 Klassierte)1. Vögele Andre [AUT] 4:43.492. Ragot Emmeline [FRA] 4:47.123. Lantschner Samuel [ITA] 4:48.9712. Moser Hanna [AUT] 5:46.7316 Breckna Lisa [AUT] 6:30.6808.09.2012 | Innsbruck | Nordkette Single-Trail

Team Revolution Racing Project | © Trailsolutions

Das Nordkette Downhill.pro Rennen ist ein Showevent der besten MTB-Downhiller der Welt. Das OK-Team von Trailsolutions organisiert für die zehn besten Teams im Weltcup eine Gratiswoche in Innsbruck, mit abschließenden Rennen vor vielen interessierten Zusehern entlang des Nordkette Single-Trails, der von der Seegrube zur Hungerburg führt. Den zehn Weltcupteams werden jeweils ein Junior Rider und eine Downhill-Lady zugewiesen, darunter befinden sich auch ein paar Lokals. Die Juniors und Ladies starten auf der selben Strecke, aber erst unterhalb der Hälfte beim Fleischbank-bankl, beim Originalstart der früheren DH-Bewerbe bei denen jeder mitfahren durfte. Der Nordkette Single-Trail ist keine klassische MTB-Downhill-Strecke im Vergleich zu den Weltcupabfahrten der Profis. Das starke Gefälle, die extreme Distanz und die engen Kurven machen die Abfahrt laut Moderator zur schwersten Downhill Strecke der Welt. Kraftausdauer und hohes technisches Fahrkönnen, bzw. geschmeidige Fahrtechnik um es mit den Worten des Siegers Sam Hill auszudrücken, sind am Nordketten Single-Trail der Schlüssel zum Erfolg. Sam Hill gewinnt mit fast 30 Sekunden Vorsprung dieses Long Distanz Downhill Rennen und deklassierte den Rest der Welt. Im Vordergrund steht aber der Teambewerb. Die Teams setzen sich aus jeweils fünf FahrernInnen zusammen die am Tag zuvor in Innsbruck am Sparkassenplatz am Dach des Red Bull Brandwagens einzeln der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Jeweils drei Weltcupfahrer, eine Dame und ein Junior fahren in Gruppen um Punkte die in Summe das Gesamtergebnis bilden. In der Gruppe E fahren die Juniors gegeneinander, in der Gruppe D die Frauen, in der Gruppe C der Top drei Platzierte des jeweiligen Weltcup Teams, in der Gruppe B der Top zwei Platzierte und in der Gruppe A die Stars der Weltcup Teams. Ich fahre wieder einmal als Ersatz mit. Im Revolution Racing Team darf ich in der Gruppe B Christoph Grill ersetzen, der krankheitsbedingt ausfällt

 Die Befürchtungen am Tag davor, beim Dinner im Jimmys, nachdem ich meine TeamkollegInnen kennengelernt habe, treten ein – wir werden Letzter.

 Abgesehen von der Leistung unserer Lady Elke Rabeder, die in ihrer Gruppe den vierten Platz belegt sind die Leistungen der restlichen Teammitglieder für das schlechte Resultat verantwortlich. Prämiere, ich werde zum erste Mal Letzter. Schwamm drüber, der Blick auf die Einzelwertung beruhigt, es gibt noch keinen Anlass das Downhillbike an den Nagel zu hängen. Herausragende Leistungen, abgesehen von den Profis, erbringen allen voran Benni Purner mit dem dritten Gesamtrang, Gerhard Senfter fährt unter die Top Ten und belegt Platz neun und Martin Falkner belegt nach vielen verletzungsbedingten Ausfällen der letzten Jahre den 12. Platz und gewinnt in der Gruppe C. Pflichtresultate erzielen Christoph Pfeifer mit Rang 22, Mathias Klotz Rang 24 und ich mit Rang 20.

Ps: Mindestens zwei Plätze gehen bei meinem Sturz im Mischwald verloren, der mich und mein Bike weit ab von der Strecke wirft.

 

Nordkette Downhill.pro 2011

Nordkette Downhill.pro 2011Pressebericht TTPressebericht KroneInfosVideo Dirt TVErgebnisseTeamwertung Männer (10 klassierte Teams)1. MS Evil Racing2. Alpine Commencal Austria3. Dirt Norco Race Team8. Lapierre Tyrol (Willi Hofer)Einzelwertung (41 Klassierte)1. MACDONALD Brook (NZL) 9:26.342. POLC Filip (SVK) 9:30.003. REID Ben (IRL) 9:31.9021. PFEIFER Christoph (AUT) 10:27.6822. HOFER Willi (AUT) 10:31.16Blockwertung Wildcardfahrer1. ENGEL Georg (AUT) 10:23.612. PFEIFER Christoph (AUT) 10:27.683. DICKERHOFF Maxi (GER) 10:42.644. HOFER Willi (AUT) 10:50.0008.09.2011 | Innsbruck | Nordkette Single-Trail

Willi Hofer Ex aequo mit dem derzeit weltbesten Downhill Racing Team | Foto: Felix Schüler

Bei diesem Teambewerb fahren die zehn weltbesten Downhill-Teams mit jeweils einem zugelosten Wildcardfahrer erstmals auf der gesamten Strecke des Nordkette Single-Trails.

Die Wildcardfahrer sind qualifizierte Biker aus der Local-Szene die am Tag davor im Kaufhaus Tyrol bei einer öffentlichen Presseveranstaltung den WC-Teams zugelost werden. Ein von Georgy Grogger ausgeklügeltes Punktesystem sorgte zusätzlich für Spannung. Es gibt insgesamt vier Startblöcke mit jeweils zehn Fahrern. Abhängig von der Platzierung gibt es Punkte die pro Team summiert zum Gesamtergebnis führen. Bis auf das Team Lapierre International, das im letzten Moment abgesagt hat, sind alle neun Weltcup-Teams am Start. Die Veranstalter Trailsolutions müssen in letzter Minute ein Ersatzteam finden. Doris Grogger, die Chefin von Trailsolutions, hat die glorreiche Idee, ob nicht ich als Einzelfahrer das gesamte Team Lapierre International ersetzen möchte? Auslöser dafür sind vermutlich meine 29 Fahrten am Nordkette Single-Trail vor einer Woche bei meinem 12h-MTB-Downhill-Höhenmeter Weltrekord. Das Team Lapierre International wird kurzerhand umgetauft in Lapierre Tyrol. Ich darf also in jedem Block einmal starten.

Am Vormittag noch schnell zwei Trainingsläufe und um 12:35 Uhr starte ich, fünf Minuten nach dem Vorläufer Christoph Kovac, als erster. Ich kann alle vier Runs unter 11 Minuten absolvieren. Meine beste Zeit fahre ich im vierten Lauf, die mit zehn Minuten und 31 Sekunden für den 22ten Gesamtrang von 40 Klassierten, reicht. Den Block D der Locals gewinnt Georg Engel vor Christoph Pfeifer, Maxi Dickerhoff und mir. Zwölf Fahrer durchbrechen die 10 Minuten Schallmauer, allen voran Brook Mcdonald (NZL), Filip Bolc (SVK), Markus Klausmann (GER) mit Helmkamera, Boris Tetzlaff (AUT), Aaron Gwin (USA)... Leider waren keine Ladies am Start. Petra Bernhard vom Team Alpine Commencal kann zwar bewundert werden fährt aber leider nicht mit.

Wie jedes Jahr säumen viele begeisterte Zuschauer den vier Kilometer langen Streckenrand und sorgen abschnittsweise für Stadionatmosphäre. Der Moderator ist auf der gesamten Strecke zu hören und trägt zusätzlich zur guten Stimmung bei. Presse, Rundfunk, Film und Fernsehen ließen sich diese einzigartige Veranstaltung ebenfalls nicht entgehen.

 

«12 Stunden Downhill Hm Weltrekord» 2011

«12 Stunden Downhill Hm Weltrekord» 2011Pressebericht KroneInfos Bergbahn NordketteNordkette Single TrailErgebnisse12h MTB-Downhill Hm Weltrekord30.305 Hm | 11h 45min | 122 km | 29 x Nordkette Single Trail05.08.2011 | Innsbruck | Nordkette Single-Trail

30.305 Hm in 11 h 45 min – 122 km Nordkette Single-Trail – Bike: Scott Voltage FR20 – Bremse: Magura Gustav M, – Reifen: Schwalbe und Maxxis im ultimativen Härtetest! | © Willi Hofer

Wie schnell fährt die Nordkettenbahn bergauf? Wie viel Zeit vergeht beim Aus- und Einsteigen bei der Bahnfahrt? Kommt es zu längeren Wartezeiten falls die Bahn gerade unterwegs ist? Ist es sinnvoll bei einer Panne weiter zu machen? Wie viel Zeit geht verloren wenn es zu regnen beginnt ? – Fragen über Fragen?!

Am 05.08.2011 hat das Rechnen ein Ende, Trailsolutions organisiert in Kooperation mit der Innsbrucker Nordkettenbahn den Beförderungsablauf für einen neuen 12-Stunden-MTB-Downhill-Höhenmeter-Weltrekord. Alle Beteiligten setzen vollstes Vertrauen in mich, ihre schmunzelnden Gesichter lassen aber mehrdeutige Aussagen zu. Eines ist auf jeden Fall sicher, jeder von Ihnen kennt den Nordketten-Single-Trail, der zu den schwierigsten Downhill-Trails der Welt zählt. Jeder von Ihnen weiß wie lang zwölf Stunden sind und der Wetterbericht hat Regen vorhergesagt, das alles verspricht viel Spannung und ist hoffentlich der Grund für ihre fröhlichen Gesichter. Meines dagegen wechselt bei der ersten Auffahrt mit der Revisionsbahn um 08:00 Uhr von mitlächelnd über konzentriert bis nervös. Um 08:08 Uhr steige ich das erste Mal aus der Bahn. Der Startzeitpunkt 08:15 Uhr ist von mir so gewählt dass ich mit einem Sicherheitslauf die erste offizielle Bergfahrt der Bahn mit den Gästen im Tal ohne große Wartezeit erreiche. In der Talstation angekommen stehen alle Türen offen und der Zeigefinder des Gondolieri befindet sich zwei Millimeter über dem Startknopf bereit zur Auffahrt  Nummer zwei.

Null Sekunden Verzögerung und wieder mit Maximalgeschwindigkeit in nur acht Minuten bis zur Bergstation Seegrube – Höhendifferenz 1045 Meter.

Ab der vierten Fahrt setzt kurzer Regen ein und bei der siebten Abfahrt kommt es zum ersten Sturz ohne Folgen. Bei der 13ten Abfahrt muss natürlich auch etwas passieren, aber abgesehen vom Verlust einer Schraube die die Schaltung am Lenker fixiert blieb auch dieser Sturz ohne Folgen.

Meine selbst erstellte Marschtabelle im Rundenrhythmus von 26 Minuten, der für den Weltrekord notwendig ist, verrät mir in der fünften Runde einen Vorsprung von knapp fünf Minuten, den ich nach der zehnten Runden auf 20 Minuten ausbauen kann. Nach sechs Stunden sind 16 Abfahrten absolviert und die Rundenzeiten versprechen derzeit 32 Abfahrten in zwölf Stunden. Bei der 20ten Abfahrt setzt erneut Regen ein, dieses Mal deutlich stärker, aber zum Glück hört der Regen zwei Abfahrt später wieder auf. Die Rundenzeiten zu diesem Zeitpunkt bleiben trotz der widrigen Verhältnisse, einer Pinkelpause und dem lästigen Bike abspritzen im Durchschnitt unter 26 Minuten. Mein optimistisches unausgesprochenes Traumziel von 30 Abfahrten rückt jetzt aber außer Reichweite. Die einsetzende Kälte auf der Bergstation, die nasse Kleidung, die schlechten Sichtverhältnisse und die kräfteraubenden Abfahrten bei Nässe lassen weitere Pläne nur noch bis zur Weltrekordfahrt zu, der 27ten Abfahrt die ich nach elf Stunden absolviere. Top motiviert den Weltrekord erzielt zu haben, gehen sich bei erneut einsetzendem Regen, innerhalb der letzten Stunde ,noch zwei Abfahrten aus. 29 Fahrten mal 1045 Hm ergeben insgesamt 30.345 Hm, erzielt in exakt 11 Stunden und 45 Minuten das entspricht einer Rundenzeit von 24 Minuten und  20 Sekunden. Mein DH-Bike Scott Voltage FR20 hat keinerlei Schwächen gezeigt. Die Wahl der Reifen, vorne Schwalbe Mudy Marry 3C 2.5 und hinten Maxxis Minion 2.5, würde ich im Nachhinein nicht ändern. Sinnvoll war das Aufrüsten der Bremsanlage. Die Power-Bremse Magura Gustav M, hält bei Nässe und Schlamm, 122 Kilometer und 30.345 Hm ohne Bremsbelagswechsel durch. Die perfekten Beförderungsbedingungen der Innsbrucker Nordkettenbahn sind aber die Grundvoraussetzung für den Erfolg, deshalb an dieser Stelle herzlichen Dank an das Liftpersonal der Innsbrucker Nordkettenbahn.

Zum Abschluss gibt es wie so oft, Schnitzel und Bier in der Wolke-7, den namentlich besten Lokal nach so einem Tag, der Trailsolutionsbande, den Innsbrucker Lokals der Bikeszene und interessierten Freunden.

 

Nordkette Downhill 2010

Österreichische Staatsmeisterschaft MTB-DH

Nordkette Downhill 2010
Österreichische Staatsmeisterschaft MTB-DH
 ErgebnisseElite Herren (24 Klassierte)1. Pekoll M. (A) 3:55.402. Tetzlaff B. (A) 3:55.633. Purner B. (A) 4:01.87Elite Damen (4 Klassierte)1. Bernhard P. (A) 4:59.902. Fruhwirth H. V. (A) 5:55.303. Rabeder E. (A) 6:18.09Masters Herren (12 Klassierte)1. Nogalla G. (GER) 4:39.682. (1) Hofer W. (A) 4:49.063. (2) Vit G.  (A) 4:53.114. (3) Deppner P. (A) 5:00.825. (4) Pfeifer Ch. (A) 5:02.46Junioren Herren (6 Klassierte)1. Gruber M. (A) 4:23.172. Köllner L. (A) 4:28.433. Debrabandere Th. (BEL) 4:52.36Funclass Herren (43 Klassierte)1. Rieder B. (A) 4:42.572. Schumann M. (GER) 4:47.163. Piccolruaz Ch. (A) 4:56.2812. Plunser H. (A) 5:24.7026. Ludin F. (A) 5:58.5227. Malin Ch. (A) 6:04.3531. Noichl F. (A) 6:13.3336. Friesenbichler H. (A) 6:32.5038. Noichl R. (A) 6:45.66Funclass Damen (4 Klassierte)1. Moser J. (A) 6:15.122. Forstner J. (A) 6:59.073. Breckner L. (A) 7:53.84U17 Herren (4 Klassierte)1. Trummer D. (A) 4:50.662. Pekoll D. (A) 5:22.763. Lezuo A. (A) 6:05.68
Samstag 17.09. – Sonntag 19.09.2010 | Innsbruck

Zwei Tiroler holen Edelmetall. Bronze geht an Benni Purner in der Klasse Elite Herrn und Gold an Willi Hofer in der Klasse Masters. | © Willi Hofer

Österreichischer Staatsmeister 2010 in der Klasse Elite Herrn ist Markus Pekoll. Österreichischer Meister in der Klasse Masters ist Willi Hofer. 3000 Zuschauer sind begeistert. Insgesamt sind acht Damen und 96 Herren am Sonntag im Klassement zu finden.

Am Freitag um 14:00 Uhr, in einer kurzen Regenpause, ist Streckenbesichtigung mit dem sehr sympathischen Weltcup-Profi Filip Polc. Jeder Stein und jede Wurzel wird unter die Lupe genommen. Zur A-Line werden abhängig vom Wetter Line B bis D gefunden und die besten Exit Points gespeichert. Christoph Pfeifer und ich sind mit dabei. Nicht, dass wir die Strecken nicht kennen aber als Lizenzfahrer sehen wir uns verpflichtet professionell von Anfang an am Rennen teilzunehmen. Die Strecke ist aufgrund der Nässe und des Schlamms abschnittsweise schwer begehbar. Die extrem rutschigen Verhältnisse hinterlassen selbst bei Filip Polc ein Fragezeichen für den Abschnitt oberhalb des (ehemaligen) Veritcal Rocks. Im Ziel angekommen sind die Reifenfrage für Samstag, der nicht viel Wetterbesserung verspricht, geklärt – vorne und hinten Schlammbereifung. Ich kaufe mir beim Evil Team einen Maxxis Wetscream für den Vorderreifen und bei Christoph Pfeifer einen Maxxis Swampthing für den Hinterreifen. Mit diesen Reifen bricht man zwar keine Speed-Rekorde aber die Strecke sollte damit ohne absteigen fahrbar sein.

Wer schon am Freitag alles richtig machen will holt sich nach der Streckenbesichtigung sein Startpaket, zieht anschließend Schlammreifen auf, montiert die Startnummer am Bike und Trikot, lässt die Raceparty sausen und geht zeitig ins Bett und schläft mit ein paar virtuellen Abfahrten ein.

Die Strecke ist am Samstag wie vermutet nass und rutschig. Der Himmel ist bewölkt aber es gibt während dem Training und beim anschließenden Qualifikationslauf keine Niederschläge mehr. Das schlechte Wetter am Samstag hält viele Wanderer fern und so ergeben sich für die Biker keine längeren Wartezeiten beim Bahntransport. Vier Trainingsfahrten sind dadurch für mich möglich. Um 14:00 Uhr endet das Training und die zweistündige Pause bis zum Qualifikationslauf werden zur Stärkung der Physis und zur mentalen Vorbereitung genutzt.

Mein Qualifikationslauf ist zu aggressiv und deshalb sehr unrund, reicht aber dennoch für den zweiten Platz. Ich kann Werner Jessner (Vizestaatsmeister in der Katgorie Masters aus dem  Jahre 2009) der eine Minute vor mir startet, so überholen dass für mich kein Zeitverlust entsteht. Christoph Pfeifer, im Vorjahr Dritter in der Funklasse und dieses Jahr Favorit in der Masters Klasse in der auch ich fahre, stürzt zweimal sehr unglücklich an Stellen die sehr viel Zeit kosten, erreicht aber dennoch den fünften Platz. Gordon Nogalla (D) setzt sich mit fast 20 Sekunden Respektabstand an die erste Stelle. Damit ist die Startreihenfolge für den Finallauf am Sonntag geklärt und das Erreichen eines Stockerlplatzes ist sehr realistisch.

Der Sonntagmorgen ist noch wolkenverhangen und so nass wie die Strecke jetzt beim ersten Trainingslauf ist muss es über Nacht geregnet haben. Rutschiger geht es nicht mehr! Zwei Stunden später scheint die Sonne auf der gesamten Strecke und die Bedingungen sind zum Zeitpunkt des Finallaufs besser als am Samstag beim Qualifikationslauf. Christoph Pfeifer kegelt sich im Training wieder die  Schulter aus und die Entscheidung, beim Finallauf anzutreten fällt die Leidenschaft und nicht die Vernunft. Er erreicht mit seinem Handicap den fünften Gesamtrang in der Klasse Masters und fährt nur um eineinhalb Sekunden an der Bronzemedaille der Österreichische Meisterschaft 2010 vorbei. Des einen Pech ist des anderen Glück und der Glückliche bin ich, denn der Erstplatzierte Gordon Nogalla fällt aufgrund seiner Deutschen Staatsbürgerschaft aus der Wertung der Österreichischen Meisterschaft 2010. Für den Favoriten Christoph Pfeifer ist verletzungsbedingt nicht mehr möglich und Georg Vit so wie Peter Deppner (Österreichischer Meister in MTB-CC) sind kontrollierbar. Deshalb reicht ein ambitionierter, risikoreduzierter Lauf, der 17 Sekunden schneller als mein Qualifikationslauf ist zum Sieg in der Wertung der Österreichischen Meisterschaft 2010 der Klasse Herren Masters.

In der Herren Elite Klasse sichert sich Benni Purner mit dem dritten Rang ein paar Weltcuppunkte und darf deshalb nächstes Jahr bei Weltcuprennen teilnehmen. In der im Vergleich zum Vorjahr zahlenmäßig schwächer besetzten Hobbyklasse, erreicht Picco den dritten Rang. Seine Freundin Julia Forstner klettert in der Hobbyklasse der Damen eine Stufe höher auf den zweiten Rang – Gratulation!

 

Trainingday 2010

23 Runs in 12 Stunden - 23.713 Hm

Trainingday 2010Infos Bergbahn NordketteNordkette Single TrailErgebnisse12h MTB-Downhill Hm Weltrekord23.713 Hm | 12h | 97 km | 23 x Nordkette Single TrailFreitag 20.08.2010 | Innsbruck | Nordkette Single Trail

Preusenschleuderumfahrung Willi Hofer | Foto: Roland Noichl

Ich bin nach zwölf Stunden wieder allein auf der Strecke, Menschen sind gekommen und gegangen, die 23 Fahrten sind geblieben und sind jetzt Geschichte.

Der Donnerstagabend ist noch wolkenverhangen - hoffentlich regnet es nicht über Nacht. Freitag 06:30 Uhr, es ist wolkenlos und in der Nacht gab es keine Niederschläge, nur der morgentliche Tau liegt noch über dem Nordkette Single-Trail und verspricht ein paar staubfreie Abfahrten. Jetzt steht dem zwölfstündigen DH-Marathon nichts mehr im Weg.

Nach dem Frühstück, der letzten vernünftigen Mahlzeit für die nächsten zwölf Stunden, geht es mit dem Auto, das gleichzeitig meine Labestation sein wird, hinauf zur Hungerburg.  20 Minuten bevor die erste Bahn um 08:30 Uhr hinauf zum Hotel Seegrube fährt, stehe ich vor dem Eingang der Bahn, damit ich auf jeden Fall mitgenommen werde, denn bei starkem Besucherandrang werden maximal fünf Biker transportiert. Das Setup sieht folgendermaßen aus: Mein Bike Scott Nitrous ist älter als Piccos letzter Rekord den er 2006 mit 18 Fahrten aufgestellt hat. Damals gab es noch keine Abendfahrten und es wären maximal 19 Fahrten möglich gewesen. Neue Bremsbeläge, frisches Schmier- und Dämpferöl in der Federgabel (Sherman 170 mm), 2.5er Maxxis mit ein Bar Luftdruck, am Handgelenk eine Digitaluhr – der Wecker dient als Rundenzähler – Liftkarte und Autoschlüssel griffbereit am Körper. Es kann losgehen, bloß nicht die erste Fahrt versemmeln, bloß nicht die zweite Bahn versäumen, bloß keinen Defekt am Bike, bloß keinen Sturz, wie rutschig werden die wurzeligen Waldabschnitte sein? Nervös? Ja! Der erste Run ist so wie jede erste Abfahrt einfach nur zum abhaken, schafft aber Klarheit über den Zustand der Strecke, die schon aufgeräumtere Tage erlebt hat und den Grip auf den rutschigen Abschnitten.  In der Mischwald-Sektion des Nordketten Single -Trails gibt es eine extrem steile Stelle, die nur die wenigsten bei Nässe fahren und die Frage ob die Strecke im Wald rutschig oder griffig ist, beantwortet. Bis 12.00 Uhr muss ich bei dieser Stelle die Umfahrung nehmen.

Ich habe Glück, das Bike wird nie so dreckig, dass ich es für die Bahnfahrten reinigen muss – es werden ja nur saubere Bikes in der Gondel transportiert. Eine halbe Stunde später ist die wichtigste erste Abfahrt des Tages Geschichte. Erleichterung? Ja. Bis zum fünften Run wechseln schlechte und gute Abfahrten einander ab, als ich plötzlich im Aufsprung beim Haus – dem grossen Step-Up-Step-Down Sprung, der sich am Ende der Strecke befindet – einen schwarzen Hund stehen sehe. Kurzes Verzögern am Table des Obstacles – stehenbleiben wäre nicht mehr möglich gewesen – erschreckt den Hund derart dass er blizartig davonrennt . Mir gelingt eine Punktlandung in der Landezone nur wenige Zentimeter hinter dem Hunde. Der Hund rennt auf den letzten Metern des Nordkette Single-Trails panisch vor mir her und ist vermutlich mehr erschrocken als ich. Aufgrund dieser Erfahrung streiche ich für den heutigen Tag alle Sprünge ohne Einsicht in die Landung.

Bis Mittag sind alle Gondeln voll mit Wanderern, Touristen und einem Biker.

Mit einem Lächeln im Gesicht nimmt mich der Gondoliere mit dem grimmigen Gesicht einmal nicht mit.

Im Nachhinein betrachtet habe ich Glück, dass außer mir am Trainingday niemand teilgenommen hat, denn es ist bis Mittag in der Bahn einfach zu viel los und es werden maximal fünf Biker transportiert.

Endlich – um ca. 13:00 Uhr wird die Anzahl der Abfahrten zweistellig, aber die Halbzeit ist noch immer nicht erreicht. Die Bahn fährt zwischenzeitlich im Rhythmus von acht Minuten, so dass ich die Bahn mit der ich nicht mitgenommen wurde, wieder hereinfahren kann. Es läuft derzeit alles reibungslos. Die Abfahrten werden immer runder und die rutschigen Abschnitte immer griffiger, die Schlüsselstelle in der Mischwald-Sektion kann ich seit 14:00 Uhr sicher befahren – d.h. die Strecke ist jetzt komplett trocken.

Das nächste Ziel lautet, durchfahren bis zur 15ten Abfahrt, anschließend wird die Motivation den Rest erledigen. Bei der Auffahrt zur 18ten Abfahrt ist es 17:15 Uhr und der bisherige Rekord mit dem langen Bart wie in Picco (der bisherige Rekordhalter) selber bezeichnet, wird egalisiert. Bis dorthin fahre ich im halbstündigen Rhythmus und gönne mir nach dem 18ten Run, in der Bikerhomebase Wolke 7 bei der Talstation der Nordkettenbahn, einen Gspritzten Johann, ein Redbull und eine Laugenbreze. Geradezu ein Luxus, denn bisher gab es ausschließlich warme Bananen und Wasser aus meinem Auto.

Mit der 18:00 Uhr Gondel geht es weiter – das Traumziel 20 Fahrten an einem Tag ist nur noch Formsache. Die brennende Haut meiner Hände kühle ich an den Metallsäulen in der Bahn solange, bis ich wieder aussteigen darf. Leichte Krämpfe in den Unterarmen machen sich bei ungewöhnlichen Bewegungen, wie beim Herausnehmen der Liftkarte aus der um den Hals gehängten Tasche, bemerkbar. Ob die vordere Oberschenkelmuskulatur zu krampfen beginnt, ist ab der 18ten Fahrt weg bis zum Schluss hin ungewiss.

Beim 20ten Run im Abschnitt 3er-Stütze schleift plötzlich die Hinterradbremse nachdem der Hinterbau meines Bikes mit einem Stein kollidiert. In der Eile kann ich nur feststellen dass die Bremsscheibe noch gerade ist. Erst bei der nächsten Bergfahrt in der Bahn sehe ich dass der Schnellspanner soweit nach innen gebogen wurde, dass er an den Speichen der Bremsscheibe schleift aber keinen Schaden angerichtet hat.

Motiviert von Vertrider Gerhard Senfter, der mich am Nachmittag mit Wasser versorgt und zeitweise auf Abfahrten begleitet, fahre ich nun im halbstündigen Rhythmus bis 20:00 Uhr weiter. Auf der letzten Abfahrt im Dämmerlicht, ist es im Wald von Vorteil die Strecke zu kennen.

Ich bin nach 12 Stunden wieder allein auf der Strecke, Menschen sind gekommen und gegangen  - die 23 Fahrten sind aber geblieben und jetzt Geschichte.

Es folgt ein gemütlicher Abschluss in der Biker-Homebase Wolke 7 mit Gerhard, Christof, Georgy, Lupo, Peter und Christina. Danke für den Applaus bei meiner Ankunft!

ps: 25 Fahrten sind möglich, vor allem dann wenn man auf der Seegrube startet. Jetzt kann mit dem Hm-Rechnen für einen Weltrekordversuch am Nordkette Singletrail wozu in 12 Stunden 27 Fahrten notwendig wären wieder begonnen werden.

Der Trainingday 2010 bestätigt die Möglichkeit der Realisierung eines Weltrekordes. Unwahrscheinlich ist, dass ein Weltrekord, aufgestellt am Nordketten Single Trail, lange hält. Unklar ist weiterhin die Definition eines DH-Weltrekords.

 

Nordkette Downhill 2009

Österreichische Staatsmeisterschaft MTB-DH

Nordkette Downhill 2009Österreichische Staatsmeisterschaft MTB-DHInfos Bergbahn NordketteNordkette Single TrailErgebnisseErgebnisseFunklasseFrauen (5 Klassierte)1. MOSER H. 5:51.352. FORSTNER J. AUT 6:36.563. KÖLL G. 7:12.90Männer (72 Klassierte)1. PURNER B. 3:53.402. SENFTER G. 4:07.543. PFEIFER Ch. 4:19.507. PICCOLRUAZ Ch. 4:24.1315 NOGALLA G. 4:36.7016 HOFER W. 4:38.8519 PACHLER H. 4:44.7937 PLUNSER H. 5:15.3338 LUDIN F. 5:15.3939 HAGNER G. 5:19.1343 NOICHL R. 5:30.6446 KOVACS Ch. 5:32.91EliteFrauen (2 Klassierte)1 BERNHARD P.   4:45.142 BRAUMANN B. 5:27.11Männer (18 Klassierte)1. PEKOLL M. 3:45.412. TETZLAFF B. 3:49.053. SEEREINER R. 4:09.08MastersMänner (6 Klassierte)1. VIT G. AUT 4:28.082. JESSNER W. 4:45.773. HWANG J. 4:56.19JuniorenMänner (6 Klassierte)1. GRUBER M. 4:11.482. WILHELM F. 4:26.453. KÖLLNER L. 4:37.83Samstag 26.09. – Sonntag 27.09.2009 | Innsbruck

Roadgap beim Rastlboden | © Trailsolutions

Perfekte Organisation, Traumwetter an beiden Tagen, begeisterte Zuschauer entlang der Strecke, keine schweren Verletzungen, rundherum glückliche Gesichter nur der Downhillburger in der Wolke 7 war schon um vier Uhr aus.

Die Hälfte der Funklasse, das sind 35 Teilnehmer, sind schneller als der langsamste Elitefahrer und nur zwei können die schnellste Zeit von Benni Purner toppen, der in der Funklasse den ersten Platz belegt. Vielleicht nimmt es die Funklasse doch ernster als man sie bezeichnet. Die sogenannte Funklasse wird bei anderen Radveranstaltungen etwas treffender mit Herren 1, Herren 2 usw., abhängig vom Jahrgang bzw. Damen 1 und Damen 2, bezeichnet. Für die Funklasse zählt natürlich der olympische Gedanke, aber viele von ihnen nehmen den Bewerb sportlich ernst und deshalb gibt es Pflichtziele und ergeizig gesteckte Ziele zu erreichen für die sie wochenlang in ihrer Freizeit trainieren.

58 Fahrer der Funklasse stehen auf dem Podest der Masters – das sind die (alten) Elitefahrer über 30.

Zum dritten Mal infolge gewinnt Benni Purner, der im Namen von Trailsolutions die Strecke zeichnet und baut. Bei so mancher Tätigkeit auf der Strecke war der zweitplatzierte Gerhard Senfter behilflich und The King of the Big Mountain aus dem Jahre 2007 fuhr die Strecke auch dieses Jahr vermutlich öfters als jeder andere. Ein beeindruckendes Siegerbild spiegelt nicht nur die erbrachte Leistung am Rennwochenende wieder sondern auch die der ganzen Saison - Chapeau von meiner Seite.

Die leider immer noch recht schwache Beteiligung der Frauen bei Radveranstaltungen liegt auch bei diesem Renne knapp unter 10% des gesamten Teilnehmerfeldes.

 

Nordkette Downhill 2008

Nordkette Downhill 2008Infos Bergbahn NordketteNordkette Single TrailErgebnisseFunklasseMänner (50 Klassierte)1 Purner B. (A) 3:57.622 Niß G. (A) 4:28.443 Warmuth W. (A) 4:38.814 Bures M. (CZE) 4:40.505 Medovic P. (SVK) 4:42.236 Pfeifer Ch. (A) 4:42.807 Klotz Matthias (A) 4:43.208 Senfter G. (A) 4:46.889 Grogger G. (A) 4:59.0815 Rossi Stefano (I) 5:26.0016 Nogalla G. 5:28.1517 Plunser H. 5:33.8918 Kreuter A. (A) 5:35.1223 Hagner G. (A) 5:48.3737 Pachler H. (A) 6:10.5138 Noichl R. (A) 6:11.1142 Kovacs  Ch. (A) 6:29.4544 Pachler Ph. (A) 6:46.5743 Bailey A. (GBR) 6:38.6446 Friesenbichler Heimo (A) 6:51.3347 Watschinger F. (A) 6:59.7349 Supp G. (A) 7:31.77Frauen (3 Klassierte)1 Moser H. (A) 6:54.512 Hammerle C. (A) 7:16.743 Leimgruber S. (A) 9:21.51Samstag 04.10. – Sonntag 05.10.2008 | Innsbruck | Nordkette Single Trail

Christoph Pfeifer | © Trailsolutions

2 Tage Schnee, Regen, Sonnen + Fangopackung um 35 Euro / Person.

Normalerweise werden Veranstaltungen von Jahr zu Jahr größer. Vom Innsbrucker Radsportfestival 2007 ist das publikumsattraktive Downhill Rennen übrig geblieben. Vom 3. bis 5. Oktober 2008 findet nun zum zweiten Mal das Nordpark Mountainbike Downhill Rennen am legendären Nordpark Singletrail statt. Schade nur, dass zwei Drittel des Singletrails, vor allem all jene Abschnitte die ihn legendär gemacht haben, nicht Teil des Rennens sind.

Motiviert vom Erfolg 2007 ist es gelungen für 2008 das Finale des Austria Extreme Cups (AEC) des österreichischen Radsportverbandes ÖRV nach Innsbruck zu holen. Alle Jedermänner und -frauen sind trotzdem herzlich eingeladen teilzunehmen. Also mitmachen solange es noch geht bzw. Spaß macht.

Christian Piccolruaz alias Picco, Obmann des Vereins Trail Solutions und Streckendesigner, freut sich auf maximal 250 nationale und internationale Fahrer beim diesjährigen Rennen.

Die Strecke führt im unteren Drittel des Nordpark Singletrails und wird um die UCI-Auflagen zu erfüllen dementsprechend entschärft. Die adaptierte Rennstrecke sollte nicht nur wegen der Streckenverkürzung (1/3 der Fahrzeit) sondern auch aufgrund des niedrigeren Schwierigkeitsgrades und der geringeren Gefährlichkeit nicht mit der anspruchsvollsten Freeridestrecke Europas, den Nordpark Singletrail, den es leider nicht mehr gibt, verglichen werden. Die Fahrer müssen auf einer Länge von 1,7 km 450 Hm vernichten und bei 250 Teilnehmern dementsprechend lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Wenn man die gut geschnürten Schuhe beim Gehen im Schlamm verliert fährt Mann bzw. Frau besser mit dem Rad.

 Das Wetter an den zwei Renntagen könnte kontrastreicher nicht sein. Am Samstag schneit und regnet es den ganzen Tag. Die Anfahrt zum Start führt auf den ersten 300 Hm durch 50 Zentimeter Neuschnee. Jetzt wissen auch die Zuschauer warum die Downhiller Schibrillen tragen. Ein kühler Kopf am Start ist besser als ein vom I-Pod und Sonne überhitzte Denkzentrale. Ganz anders am Sonntag. Sonnenschein, blauer Himmel Temperaturen zum Schwitzen und für die Finalteilnehmer der letzten Stunde Bodenverhältnisse die Höchstgeschwindigkeiten ermöglichen. Aufgrund eines Sturzes im Seedingrun vermissen wir Ulson (Ulli Hoschek), vor allem wegen seiner stylischen Zielsprünge. Intensiveres mentales Training wünschen wir uns für nächstes Jahr nicht nur von Günther Hofer. Fünf von acht Damen sind am Sonntag beim Finale am Start. Den schönsten Preis des Tages erhielt Hanna Moser, sie erhält für den ersten Platz in der Funklasse einen Beach-Cruiser. Die angebotene Rote Flagge eines Marshalls für Sylvia Laimgruber, wegen zu langer unbeabsichtigter Behinderung von Claudia Hammerle, wird aus formellen und freundschaftlichen Gründen ausgeschlagen. In Anbetracht des Preises für viele unverständlich!  Tanjas kräftige Stimme am Streckenrand, die Sylvia unmissverständlich zur Seite bittet kommt leider zu spät. Vielleicht wäre es besser wenn die Konkurrentinnen nicht so gut befreundet wären?

Eine Top Ten Platzierung nach idealer Vorbereitung ist die Pflicht für Christoph Pfeifer in der konkurrenzreichen Funklasse. Unrealistisch war das ambitionierte Ziel einen Podestplatz zu erreichen nicht, denn es fehlen am Ende nur vier Sekunden auf den Drittplatzierten. Gratulation von dieser Seite. Benni Purner vom Team ofetzen Racing Trailsolutions gewinnt mit 30 Sekunden  Vorsprung die Funklasse und wird im Allover-Ranking zweiter, mit nur 65 Hundertstell Rückstand auf den Sieger. Dahinter sind viele bekannte Gesichter mit sehr guten Leistungen zu finden.

78 Finisher aus sechs Nationen sehen das Ziel und das Ergebnis zeigt das alles fest in Österreichischer Hand ist. Da freut sich auch der Bürgermeister bei der Preisverleihung.

 

Nordkette Downhill 2007

Nordkette Downhill 2007Infos Bergbahn NordketteNordkette Single TrailErgebnisseElite Männer1. SEEREINER Roland AUT 03:54.132. ZEHENTNER Andy AUT 03:55.983. BRUNNER Thomas SUI 03:58.53Fun Männer1 PURNER Benedikt AUT 03:54.952 PICCOLRUAZ Christian AUT 04:02.033 KLOTZ Matthias AUT 04:16.584 BERLINGER Sepp AUT 04:18.795 HOFER Willi AUT 04:18.976 SENFTER Gerhard AUT 04:21.097 AUER Hannes ITA 04:25.708 PAPP Gerold AUT 04:27.189 LEIS Hannes AUT 04:30.3810 KREUTER Axel AUT  04:31.4411 PFEIFER Christof AUT 04:34.13Fun Frauen1 HAMMERLE Claudia AUT 05:32.432 LEIMGRUBER Sylvia AUT 06:36.02Innsbruck | Nordkette Single Trail

Lawinenkegeljump | © Trailsolutions

1000 Zuschauer sehen am Samstag bei Idealverhältnissen ein Downhillrennen das fahrtechnisch auf höchstem Niveau stattfindet.

Das Prachtwetter und die gute Stimmung die von den Teilnehmern und von den Zuschauern ausgeht begräbt alle organisatorischen Pannen die großteils auf Informations- und Kommunikationsprobleme zurückzuführen sind. Insgesamt gibt es drei Kategorien: 13 Männer in der Eliteklasse, 42 Männer und 2 Frauen in der Funklasse.

Die Nervosität am Start ist sichtbar und die Endorphinausschüttung im Ziel ebenso. Es gilt mit maximalem Risiko ohne dabei zu stürzen das Ziel unter vier Minuten zu erreichen.

Die Österreicher werden ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Italien machen es ihnen aber so schwer wie möglich. Endlich einmal stellen sich die Vertrider, zur Freude aller Teilnehmer ganz besonders zur Freude aller Friends of Vertriders, bei einem öffentlichen Bewerb der Konkurrenz. Abgesehen vom Präsident Christoph Malin, der aus gesundheitlichen Gründen nicht starten kann, ansonsten aber überall dabei ist und die Fahne der Vertis hochhält, sind alle Vertis (Benni, Picco, Georg) am Start.

 

King of the big Mountain 2005

King of the Big Mountain 2005Infos Bergbahn NordketteNordkette Single TrailErgebnisseElite Männer1. Purner B. KING OF THE BIG MOUNTAIN(200 runs)2.  Pfeifer C. PRINCE OF THE BIG MOUNTAIN3. Willi Hofer LORD OF THE BIG MOUNTAIN19.10.2005 | Innsbruck | Nordkette Single Trail

Benni Purner | © Willi Hofer

Fette Ripperln und Krautsalat getränkt in Bier und Partystimmung gibt es für alle Nordpark-Rider am Mittwoch im Gasthof Alpina auf der Hungerburg. Veranstaltet und finanziert wird die End of Season Party von der Nordkettenbahn, deshalb ein Dankeschön von uns allen an Adrian Egger und Lolo. Die Krönung an diesem Abend ist im  wahrsten Sinn des Wortes die Prämierung des Königs, Prinzen und Lords OF THE BIG MOUNTAIN – durchgeführt von Vertriderschef Christoph Malin und NPT-Designer Picco.

Nordkette Downhill 2017

2nd-DOWNHILL CUP INNSBRUCK

Ergebnisse

Men (21 Klassierte)

1 VIRTIC Ales (SLO) 5:04.62

2 WILDHABER Gustav (SUI) 5:07.03

3 VÖGELE Andre (AUT) 5:14.25

Master 1 (9 Klassierte)

 1 PURNER Benedikt (AUT) 5:06.97

 2 FALKNER Martin (AUT) 5:23.99

3 SENFTER Gerhard (AUT) 5:29.75

Master 1 (6 Klassierte)

1 HOFER Willi (AUT) 5:52.00

2 KOVACS Christoph (AUT) 7:23.27

3 NARR Rainer (AUT) 7:29.55

Juniors m (5 Klassierte)

1 HUSSL Fabian (AUT)  5:20.76

2 LANTSCHNER Nico (ITA) 6:03.44

3 HÖRHAGER Christoph (AUT) 6:08.17

U17 m (6 Klassierte)

1 GÖWEIL Jonas (AUT) 5:50.38

2 BOTTER Devid (AUT) 5:55.51

3 SCHNÖLLER Kilian (AUT) 5:58.28

Women & Juniors w (2 Klassierte)

1 WECHSELBERGER Simone (AUT) 6:35.53

2 STEIXNER Sabine (AUT) 8:39.73

 

1st-Innsbrucker Stadtmeister/in

Ergebnisse

Jonas Göweil (U17) | Andre Vögele (Men) | Benni Purner (Master 1) | Simone Wechselberger (Women) | Willi Hofer (Master 2) | Fabian Hussl (Junioren)

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